
Die
Sturmgeschütz Batterie 393 Feldpostnummer: 16032
= Sturmgeschütz Batterie 393 dann Sturm
Batterie 393 zuletzt Sturmgeschütz
Batterie 393 Aufstellung: Die
Sturmgeschütz Batterie 393 wurde im November 1942 aus
der 3. Batterie Sturmgeschütz Ersatz Abteilung 200 (Schweinfurt) aufgestellt.
Kommandeur: Chef
der Batterie 393: Oberleutnant O. Gensicke Stellenbesetzung: Zugführer:
Leutnant H. Höpfel
Leutnant P. Unterberger (gefallen)
Offiier z.b.V.: Leutnant Th. Schöller
Spieß: Hauptwachtmeister E. Zimmermann Einsatzweg
der Sturmgeschütz Batterie 393
Der erste Name der Batterie war die "Filmbatterie". Ein
Deckname für die spätere Batterie 393.
Verlegung am 29.11.1942 nach Wildflecken (Truppenübungsplatz). Neue Bezeichnung
war: 4. Batterie / Artillerie Regiment (mot.) 345 (Feldpostnummer 15699 E).
Weihnachten 1942 mit der Eisenbahn nach Beaucaire / Avignon / Südfrankreich.
Am 30. Dezember 1942 Verladung nach Burg (Sturmgeschützschule) bei Magdeburg.
Hier bekam die Batterie ihre ersten Langrohr Sturmgeschütze (10 Stück). Hier
auch die neue Bezeichnung Sturmgeschütz Batterie 393 im Sturm Bataillon 393.
15.01.1943 Abmarsch über Königsberg - Wilna - Charkow in den Raum östlich
Kupiansk (10 Tage Fahrt)
Sofortiger Einsatz mit den neuen Sturmgeschützen, diese waren jedoch noch nicht
einsatzbereit. Die Kwk hätten erst noch justiert werden müssen.
Nach kurzer Zeit gegen russische Panzerverbände war das Sturmbataillon
zerschlagen und aufgerieben. Teile der Sturmgeschütz Batterie 393 blieben
erhalten.
Der Rest verlegte mit EINEM erhaltenen Sturmgeschütz nach Charkow. Ein weiteres
kam später noch dazu.
Mitte Februar 1943 Verlegung nach Poltawa, danach nach Abasowka.
11. März 1943 Auffüllung mit Personal und Material.
Abmarsch in Richtung Achtyrka ( in Richtung Einsatzgebiet der Division Großdeutschland)
April 1943 lag die Batterie 393 in Novaja Glinka. Ab Mitte Mai im Wald bei
Katinia.
Dort Übungen der Batterie 393
Ab März 1943 trugen die Geschütze auch Namen: "Seydlitz",
"Gneisenau", "Moltke", "Bismark" usw.
Sommer 1943 Einsatz bei Kursk, im Bereich Bjelgorod
Deckung des Rückzugs im Raum um Charkow bis Krasnograd
Am 10. August schoss die Batterie in 1/2 Stunde 26 russische Panzer ab!!
Bei Krasnograd wurden nach einem Befehl alle Sturmgeschütze an eine andere
Sturmgeschütz Brigade abgegeben.
September 1943 Verlegung nach Deutschland
Oktober 1943 wird die russische Grenze überschritten
Am 15.10.1943 wird wieder Schweinfurt (Stug. Ers. Abt. 200) erreicht
Am 14.11.1943 - 18.11.1943 Verlegung nach Tours / Frankreich.
Die Sturmgeschütz Batterie 393 diente dort als Stamm der neu aufgestellten
Sturmgeschütz Brigade 301. |